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Die Kunst, nicht regiert zu werden

Von Hans-Jürgen Geese 

Entgegen aller wohlgemeinten Illusionen bleibt festzustellen, dass Sie als Sklave, dass Sie als Sklavin geboren wurden. Mit Ihrer Geburt beanspruchte der Staat Sie als sein Eigentum. Zu Recht. Denn der Staat kann Ihnen seinen Willen aufzwingen. Wenn nötig mit Gewalt. Der Staat kann Sie auch zwingen, für ihn zu kämpfen und zu sterben.

Der Staat erlässt Gesetze, die all seine Ansprüche an Sie irgendwie rechtfertigen sollen. Obwohl das eigentlich nicht notwendig wäre. Denn weder haben Sie auf den Staat irgendeinen Einfluss, noch können Sie dem Staat entfliehen. Sie konnten zwar dereinst vor dem Staat fliehen. Aber der Planet ist inzwischen so organisiert, dass es kein staatenfreies Fleckchen Erde mehr gibt. Weglaufen ist also keine Option. Freiheit ist die Geschichte von „es war einmal.“

Das letzte Gebiet in dieser Welt, in dem Freiheit herrschte, war eine Landmasse so groß wie etwa Europa, mit Namen „Zomia“, im Hochland von Südostasien. In der Sprache der Menschen dort bedeutet „Zo“ entfernt, abgelegen und „Mi“ bedeutet Menschen. Zomia liegt innerhalb des Südostasien-Massivs, jeweils in den bergigen Grenzregionen von Thailand, Kambodscha, Vietnam, Laos, Myanmar, Indien und China. Abgelegen und schwer zugänglich. Selbst für die Macht des Staates. Aber mittlerweile haben es all diese Staaten geschafft, sogar die letzten freiheitsliebenden Menschen unter ihre Kontrolle zu bringen.

Es bleibt nur noch die Schlussfolgerung: In der Geschichte der Menschheit lagen die letzten Zufluchtsgebiete der freiheitsliebenden Menschen in den schwer zugänglichen Wäldern, Mooren, Wüsten, Teilen der Arktis. Vor allem jedoch in den Bergen. Je höher desto besser. Es ist daher keine Überraschung, dass die Schweizer es schafften, sich so früh ihre Unabhängigkeit zu erkämpfen und dann auch zu erhalten. Tausende von Deutschen zieht es jetzt in die Schweiz. Dort erwartet sie zumindest eine relative Freiheit. Soweit haben wir Menschen es gebracht. Wie ein kluger Mann die Evolution des Menschen einst zusammenfasste: „Wenn Du in die falsche Richtung läufst, dann ist Fortschritt nicht wirklich Fortschritt.“

Das Geheimnis der Zivilisation

Die Geschichte vom Homo Sapiens Sapiens umfasst etwa 150.000 Jahre. Während ungefähr 99 % dieser Zeit lebten die meisten Menschen als Jäger und Sammler. Sie lebten als freie Menschen in kleinen Gruppen von zumeist nicht mehr als 100. Das Leben war einfach. Der „Laden“ mit Namen „Natur“ war immer geöffnet. Der Service war großartig. Man musste sich nur nehmen was man brauchte. Die Archäologen behaupten, dass Krieg in jenen Zeiten sehr selten war. Das Lebensprinzip lautete: Leben und leben lassen. Zusammenarbeit galt mehr als Konkurrenz. Wenn man auf seinen Nächsten angewiesen ist macht es wenig Sinn, den totzuschlagen. Und in „normalen Zeiten“ bot die Natur im Überfluss, was der Mensch zum Leben brauchte. Zeiten des Hungers waren die Ausnahme.

Sie kennen doch den Spruch „auf der faulen Bärenhaut liegen.“ Das waren unsere Vorfahren, die Germanen. Sie waren berühmt für ihre Faulheit. Und was damals als Arbeit galt, das Jagen, machte ihnen sogar Spaß. Den lieben Gott einen guten Mann sein lassen, fünfe gerade sein lassen und Däumchen drehen waren damals Teile einer Lebensphilosophie, die auch ohne den Klimbim auskam, auf den wir heute so stolz sind. Merke: Je mehr Du besitzt desto komplizierter wird Dein Leben. Dabei geht es doch vor allem darum, seine Berufung auf Erden zu finden und ansonsten dafür zu sorgen, dass Du und die Deinen glücklich sind. Und so war das damals bei den Germanen. Fragen Sie die neidischen Römer, deren komische sogenannte Zivilisation die primitiven Germanen eines Tages einfach überrannten. „Ave Rom“ oder zu Deutsch „Leb wohl, Rom.“ Jedes Imperium, jede Zivilisation verschwindet letztendlich. Und jetzt sind wir dran. Ja, wir. Das Geheimnis der Zivilisation liegt darin, dass sie leider keine richtige Zivilisation ist.

Der Philosoph und Staatstheoretiker Thomas Hobbes (1588 bis 1679) entwickelte diese schöne Theorie von der Souveränität des Staates, die letztendlich rechtfertigte, dass der Staat sich verselbständigen muss, um sich gegen die Dummheit und Gefährlichkeit des Volkes zu behaupten. Und dass sei nur möglich, indem der Staat sich zu einem „Leviathan“, einem Ungeheuer verwandele. Um den Humbug zu rechtfertigen sprach er von einem „Gesellschaftsvertrag“, in dem alle Menschen unwiderruflich und freiwillig ihr Selbstbestimmungs- und Verteidigungsrecht auf einen Souverän übertragen. Wobei von „freiwillig“ eigentlich keine Rede sein kann. Denn gefragt wurde niemand. Oder wurden Sie gefragt? Natürlich nicht. Sie können das Endprodukt der Denke von unserem guten Thomas eine Diktatur oder eine Demokratie nennen. Völlig egal. Das ist alles eine Suppe.

Unser Thomas konnte bereits mit vier Jahren lesen, schreiben und rechnen. Im Alter von 14 Jahren begann er sein Studium an der Universität Oxford. Wer wollte sich mit so einem Genie schon anlegen? Dennoch: Thomas hätte einen Psychiater gebraucht. Der Mann hatte nämlich Angst vor der Freiheit und stellte sich daher die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass diese gefährliche Freiheit ein für allemal unter Kontrolle geriet. Der Mann ist noch heute in den Kreisen der Reichen und Mächtigen sehr populär. Verständlich. Denn nichts geht über eine herrliche Theorie, die den eigenen Interessen dient. Nur noch eine kleine Korrektur brauchte es: Da „Ungeheuer“ und „Zwang“ und „Gewalt“ nicht so gut klingen, schuf man ein neues Wort. Das Zauberwort hieß von da an: „Zivilisation.“ Jetzt galt es vor allem, den Segen dieser Zivilisation unter den Völkern der Welt zu verbreiten. Die Zeit dafür war günstig, denn kurz zuvor hatte dieser Mann Kolumbus doch tatsächlich Amerika entdeckt, obwohl er das trotzig bestritt. Denn er hatte sich doch auf den Weg nach Indien gemacht. Ja, das Leben kann schon komisch sein.

Amerika im Jahre 1492

Kolumbus war sehr beeindruckt von der Liebenswürdigkeit, dem Großmut und der physischen Schönheit der Menschen, die er in Amerika antraf. In einem Brief an den spanischen König und die Königin erklärte er: „Sie sind sehr einfache und ehrliche Menschen, sehr großzügig mit allem was sie haben. Sie zeigen Liebe gegenüber allen Mitmenschen.“ In seinem Tagebuch steht: „Sie sind die besten Menschen auf der Welt..., sie wissen nicht was „böse“ bedeutet..., sie stehlen und töten nicht..., sie lieben ihren Nächsten wie sich selbst...“

Aber dann erscheinen die folgenden Worte an seine Vorgesetzten: „Man könnte aus ihnen wunderbare Diener machen. Mit 50 Mann könnte man sie sich unterwerfen und sie zwingen zu tun, was man von ihnen verlangt.“

Da war die sogenannte Zivilisation auf ein Naturvolk gestoßen. 100 Jahre später waren über 90 % der Eingeborenen verschwunden. Tot. Der größte Mord in der Geschichte der Menschheit nahm seinen Lauf. Nur wenige der „besten Menschen auf der Welt“ überlebten. Als die Schlächterei losging nahmen viele der Eingeborenen Gift, um ihrem Leben selbst ein Ende zu bereiten.

Und so ging es dann weiter. Amerika heute ist tatsächlich das „Monster“, von dem Thomas Hobbes einst sprach. Nachdem es den eigenen Kontinent mit Krieg überzogen hatte, machte es sich über den Rest der Welt her. Kriege ohne Ende. Mord ohne Ende. Mittlerweile mit dem deutschen Michel im Schlepptau. Die Mehrheit der Deutschen himmelt nämlich diese Amis sogar an, hält sie für die Heilsbringer auf Erden. Warum? Wegen all der tollen Sachen, die aus Amerika kommen. Und natürlich wegen Hollywood. Der Deutsche mit seinem Minderwertigkeitsgefühl muss sich als U.S. Sklave stets aufs Neue beweisen: „Haste was, dann biste was“.

Der sogenannte Fortschritt

Das wichtigste Wort in diesem Artikel ist das Wort „sogenannt“. Denn ich rede von Betrug. Also: In unserer sogenannten Zivilisation gilt das unumstößliche Narrativ vom sogenannten ewigen Fortschritt, der nicht aufzuhalten ist. Immer mehr und mehr und mehr. Ohne Ende. Obwohl immer mehr Menschen allmählich klar wird, dass so ein Vorgehen doch unmöglich für alle Menschen gelten kann. Denn das gibt der Planet Erde nun mal einfach nicht her. Es gibt tatsächlich eine Grenze des Wachstums. Die Logik vom „unendlichen“ Wachstum kann langfristig nur gelten, wenn damit der ewige Fortschritt einer kleinen Elite gemeint ist. Also: Fortschritt nicht für Hinz und Kunz. Sondern nur für die Auserwählten.

Um diesen ganzen Wahnsinn vom ewigen, sogenannten Fortschritt ungehemmt am Laufen zu halten, musste man den Menschen ununterbrochen einreden, dass es ihnen an irgend etwas mangele. Die Ökonomen schufen eine perfekte Mangelwirtschaft für die Ewigkeit. Obwohl die Menschen bereits längst hatten, was sie zum Leben brauchten. Was tun? Nun, damit diese Menschen nicht auf dumme Gedanken kamen, fiel die Werbung über sie her und drängte und drängte, unbedingt auch noch dieses und jenes Produkt zu kaufen. Und dann noch diesen „Renner“. Man wollte doch nicht dumm dastehen, ohne das neueste Modell von Irrsinn. Und so ging es weiter und weiter. Konsum, Konsum, Konsum. Der sogenannte moderne Mensch. Wobei man immer weniger von Mensch reden kann.

Der heute nur noch sogenannte Mensch hat verlernt, mit dem auszukommen, was er wirklich zum Leben braucht. Daher: Der Mensch kauft, was er will, nicht was er braucht. Und was passiert dabei? Nun, In dem Übergang zur Konsumgesellschaft hat sich der Mensch völlig selbst verloren. Die am steilsten ansteigenden Krankheiten sind Geisteskrankheiten. Bei Kindern und Erwachsenen.

Und es muss gesagt werden: Die meisten Arten von Krebs gehören zu den Zivilisationskrankheiten. Wie auch andere Plagen und Übel Teil unseres Lebensstils sind. Was für ein Leben! Im Jahre 2013 wurde in den U.S.A. eine große Befragung der Bevölkerung hinsichtlich ihrer Glückseligkeit durchgeführt. Etwa 70 % der Amerikaner gaben an, dass ihr Beruf mit „Berufung“ nichts zu tun hätte, dass sie diese Tätigkeiten nur ausführten, um Geld zu verdienen. Ja, was für ein Leben!

Fjodor Dostojewski schrieb in seinem Buch „Aufzeichnungen aus einem Totenhaus“: „Wenn Du einen Mann völlig vernichten willst, dann verhänge die fürchterlichste Bestrafung über ihn... Alles was es dazu bräuchte ist, ihn Arbeiten ausführen zu lassen, die völlig ohne Sinn und Zweck und Bedeutung sind.“

Lektionen aus Papua-Neuguinea

Der bekannte Filmemacher Jonnie Hughes lebte eine Zeit lang bei dem „Insect Tribe“ in einem abgelegenen Teil von Papua-Neuguinea. Als Hughes sich verabschiedete, fragten ein paar Männer des Stammes, ob sie ihn in Großbritannien besuchen könnten. Hughes zögerte. Er befürchtete, dass die Männer durch moderne Ideen „verschmutzt“ oder vom Neid infiziert werden könnten, denn sie lebten doch in sehr primitiven Verhältnissen, ohne Kühlschrank, Fernseher und all die anderen sogenannten Wunder der Moderne. Trotzdem kamen die Männer aus Papua-Neuguinea zu Besuch.

Die Gäste wunderten sich, dass Hughes morgens das Haus verließ und erst am Abend zurückkehrte. Was machte er nur den ganzen Tag? Denn in Papua-Neuguinea verbringen die Männer nicht mehr als etwa 20 Stunden in der Woche mit dem Sammeln von Früchten, auf der Jagd und bei anderen Tätigkeiten, die gemacht werden müssen. Ansonsten verbringen sie die Zeit mit der Familie, mit Freunden und dem Rest der Gemeinschaft. Der weiße Mann konnte die vielen Absurditäten nicht erklären, auf die sie diese Gäste aus einer anderen Welt aufmerksam machten. Und natürlich hatten sie keine Ahnung was eine Hypothek oder Schulden allgemein sind. Nein, bei Gott, sie hatten nicht die Absicht, in dieser angeblichen Welt des Wohlstandes zu leben, die ihnen total verrückt schien.

Es gibt viele Geschichten von Eingeborenen, die gezwungen wurden, in der Zivilisation der Weißen zu leben, dann aber wegliefen. Selbst Weiße, die von den Indianern als Kinder geraubt wurden und dann später unter Weißen lebten, kehrten zu den Indianern zurück. Ähnliches geschah in Australien. Nur in wenigen Fällen war es umgekehrt. Die Frage drängt sich auf, was wirklich zählt auf Erden? Diese Frage stellen wir uns nicht mehr, da sonst unser schönes Weltbild auf einmal zusammenkrachen würde. Aber der Schein vom unendlichen Wohlstand ist nicht mehr aufrecht zu erhalten. Der Konsum produziert die Fesseln, die uns unserer Freiheit berauben. Und der ungehemmte Konsum zerstört die Welt, die uns ernähren soll. Das Urteil über unsere Zivilisation: Wir haben uns fast zu Tode konsumiert. Wir sind am Ende. Es kann einfach so nicht weitergehen.

Wieviel Erde braucht der Mensch?

Der berühmte Wissenschaftler und Science Fiction Autor Isaac Asimov äußerte sich einst in einem Interview mit dem Journalisten Bill Moyers über das Verhältnis von Bevölkerungszahl und Menschenwürde. Asimov sagte: Die Menschenwürde wird total vernichtet werden. So wie Demokratie die Überbevölkerung nicht überleben wird, so gilt gleiches für die Menschenwürde. Und den Anstand. Wenn Du mehr und mehr Menschen zusammenpferchst, dann verringert sich der Wert des Lebens und verschwindet schließlich vollkommen. Wachstum ohne Grenze ist die Ideologie unserer Ökonomie. Und die Ideologie der Krebszellen.

Wir bewegen uns also in die völlig falsche Richtung: Nicht größer. Kleiner!

Im Jahre 1926 erschien der Roman „Volk ohne Raum“ von Hans Grimm. Die Konsequenz: Deutschland wollte auf einmal wieder Kolonien. Sogar Konrad Adenauer 1928 auf der „Kölner Sonderschau“. Er sagte: „Das Deutsche Reich muss unbedingt den Erwerb von Kolonien anstreben. Im Reich selbst ist zu wenig Raum für die große Bevölkerung.“ Der Konrad! Da können Sie mal sehen.

Die Ironie der Geschichte. Laut Volkszählung 1925 betrug die Bevölkerungszahl in Deutschland 63,2. Millionen. Die Fläche damals: 541.000 Quadratkilometer. Heute: 83 Millionen Einwohner auf einer Fläche von 358.0000 Quadratkilometer. Volk ohne Raum? Angeblich leben noch immer nicht genug Menschen in der Bundesrepublik Deutschland. Was denn nun? Zuviel oder zuwenig? Wer hatte und hat also Recht? Adenauer oder seine weise Nachfolgerin Angela Merkel?

Wieso sollte es ein Problem sein, wenn in deutschen Landen nur noch 60 Millionen Menschen leben? Werden die Äcker aufhören, die gleichen Erträge abzuwerfen? Es gäbe dann doch mehr für alle, oder nicht? Sie müssen nämlich davon ausgehen, dass die meisten Menschen heute völlig sinnlose Tätigkeiten ausführen. Wie könnte es sonst sein, dass der gute Mann aus Papua-Neuguinea 20 Stunden die Woche arbeitet und die Deutschen oder die Franzosen oder die Briten arbeiten 40 Stunden? Das soll Fortschritt sein? Ich glaube der Fortschritt ist uns davongelaufen. Er ist fort, weit weg, auf und davon. Der wahre Fortschritt.

Der Föderalismus hat versagt

83 Millionen sind viel zu viele in einer Gemeinschaft. Das ist einfach nicht mehr zu übersehen, zu managen und zu kontrollieren. Bei so einer Grösse wird Politik zum Selbstläufer, zum Leviathan, zum Moloch. Das ist ja wohl mittlerweile offensichtlich. Da springen Leute in Berlin herum, die von nichts Ahnung haben und von den Bürgern nicht akzeptiert werden. Aber die Bürger werden die einfach nicht mehr los. Denn die Politiker weigern sich, auf die Stimme des Volkes zu hören. Die machen einfach weiter, wie es ihnen gefällt. Man fasst sich an den Kopf.

Die Idee des Föderalismus war, dass im Falle Bundesrepublik Deutschland die einzelnen Bundesländer ein Gegengewicht zu dem Zentralstaat in Berlin bilden. Aber die Bundesländer sind total eingeknickt, haben sich dem Staat in Berlin unterworfen, meistens wohl aus finanziellen Gründen, da in Berlin die Gelder letztendlich kontrolliert und verteilt werden. Wer nicht gehorcht kriegt keine Kohle. Und dann die Parteidisziplin. Denn die gleiche Bagage herrscht letztendlich in Berlin und in München. Daraus entsteht die Verhunzung von Demokratie.

Der Moloch mit Namen Bundesrepublik Deutschland muss wieder auf ein regierbares Maß reduziert werden. Die Bundesländer mit ihrem viel direkteren Kontakt zum Bürger müssen über den Politikern in Berlin stehen, die sich nur um sich selbst kümmern, die sich den Staat zur Beute gemacht haben, die genau wissen, dass ihnen keiner kann. Die machen da in Berlin was und wie es ihnen beliebt. Und schwafeln dann den lieben langen Tag von Demokratie. Es ist eine Lachnummer von gigantischen Proportionen. Mit einem Team von drittklassigen Clowns. Wie anders soll man das nennen? Und es ist nicht einmal mehr lustig.

Der Föderalismus hat abgedankt. In Berlin sowieso schon, vor langer Zeit. Das ganze Theater mit Namen Demokratie hängt am Tropf in der Notaufnahme. Die Aussichten stehen nicht gut. Die Deutschen haben nämlich den Hang zur Selbstvernichtung. Anders ist das seltsame aktuelle Verhalten der Bürger doch nicht zu erklären. Deutschland schafft sich in der Tat selbst ab. Nein, selbst Sie und ich werden den Untergang nicht aufhalten können. Es ist ohnehin zu spät.

Der Trost aus Amerika

Sollte es Ihnen zum Trost gereichen: Ähnliches geschieht in den Vereinigten Staaten von Amerika. Das Land wird von Fremden überlaufen, von Kriminalität, von Armut, von Drogen, von Verblödung zerstört, unter der Obhut von total verkommenen, geradezu kriminellen, sogenannten Politikern, die mit Interessen der Wirtschaft verbandelt sind und ihre Schäfchen ins Trockene bringen, ohne sich einen Teufel um die Belange der Bürger zu scheren. Das ganze System ist bankrott. Selbst Trump wird daran nichts ändern. Zudem hatte er zu seiner Zeit 1,5 Billionen Schulden beigetragen. Der ist 100 % für ewiges Wachstum und für das Motto „bereichert euch.“ Also noch mehr von dem bisherigen Wahnsinn.

Wir alle wissen es: Sie und ich können nur ganz kleine Bereiche unseres Lebens beeinflussen. Aber diesen Einfluss müssen wir jetzt ausüben. Vergessen Sie Berlin. Total. Ignorieren Sie das Theater. Das eigentliche Leben spielt sich in Ihrer Gemeinde ab. Ihre Gemeinde ist in der Lage, für die Gemeinschaft zu sorgen. Und wenn dem nicht so ist, dann müssen das die Menschen in der Gemeinde wieder lernen. Es ist in der Tat geradezu absurd, dass das die Menschen in Papua-Neuguinea können, aber angeblich nicht die Menschen in Sachsen? Wirklich?

Viele Menschen werden Bescheidenheit lernen müssen. Wenn Sie sich umschauen, dann wird Ihnen bald aufgehen, dass Sie das meiste nicht brauchen. Wenn es darauf ankommt, braucht der Mensch tatsächlich nicht viel. Es wäre doch der größte Witz in der Geschichte der Menschheit, falls, trotz all der Fortschritte der letzten zweihundert Jahre, trotz all der Technologien, dass trotzdem der Mensch nicht einmal in der Lage ist, zu überleben. Wenn dem so sein sollte, dann ist es wirklich an der Zeit, das Leben neu zu ordnen. Der Mensch muss sich wiederfinden.

Thomas Jefferson in einem Brief im Jahre 1787: „Ich bin überzeugt, dass diejenigen Gemeinschaften (wie die Indianer), die ohne eine Regierung leben, einen höheren Grad an Glück genießen als diejenigen, die unter den europäischen Regierungen leben.“ Das ist doch ein guter Ansatzpunkt für eine Neuordnung des Lebens in deutschen Landen. Nein, es kann und wird nicht wie bisher weitergehen. 

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Gibt es eine Möglichkeit, dem Zwang von Verschuldung und Zinsknechtschaft zu entrinnen? Für immer? Nicht mit dem aktuellen Finanz- und Wirtschaftssystem. Wir brauchen also als erstes ein vollkommen neu aufgestelltes Finanzsystem, das ohne ewiges Wachstum funktionsfähig ist. Das aus sich selbst heraus „Nachhaltigkeit“ produziert und den Menschen eine Freiheit schenken kann, die zur Zeit illusorisch erscheinen muss. Sehen Sie sich dazu unser Modell „Die Humane Marktwirtschaft“ an und vielleicht werden Sie erkennen, wie es tatsächlich möglich ist, allen Menschen auf Erden ein Leben in Freiheit und Würde zu schenken. Bestellen Sie Ihr Exemplar „Die Humane Marktwirtschaft“ direkt beim Verlag hier oder erwerben Sie es in Ihrem Buchhandel. 

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Ist es nicht beeindruckend, wie Hans-Jürgen Geese vom anderen Ende der Welt die Lage auch in Deutschland treffend analysiert? Da können wir Ihnen nur empfehlen, das Werk desselben Autors zu genießen. Mit dem Titel „Ausverkauf vom Traum Neuseeland“ spannt Geese den Bogen von Neuseeland zu Deutschland. Seine messerscharfen Analysen zeigen auf, wie die Bürger weltweit von den immer gleichen Akteuren mit den immer gleichen Methoden unterdrückt und ausgebeutet, ja zu Sklaven gemacht werden. Täuschen Sie sich nicht. Was Geese in Neuseeland wie unter dem Brennglas aufzeigt, findet auch in Deutschland statt. Es ist nur nicht so leicht zu erkennen. „Ausverkauf vom Traum Neuseeland“ ist erhältlich im Buchhandel oder bestellen Sie Ihr Exemplar direkt beim Verlag hier. 

Hier können Sie eine Rezension zu diesem Werk ansehen: 
https://www.anderweltonline.com/kultur/kultur-2020/ausverkauf-vom-traum-neuseeland-wie-ein-bluehendes-land-verramscht-wurde/ 

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